Fett Frostig in Rüthen

Erschienen am 10. January 2018 in Pfadfinder

Fett Frostig ist DAS Winter-Diözesanlager für die Pfadis. Jedes Jahr ein neues Thema und eine anderer Ort.

So machten sich die mutigen Pfadis und Leiter dieses Jahr unter dem Motto „Eiskalt im Märchenwald – die Rache des Herrn R.“ auf nach Rüthen. Im Dunkeln angekommen bauten wir schnell oder eher weniger schnell unsere Kohten in unserem Subcamp „Knusperhäuschen“ auf. Die Pfadis haben daraus gelernt, dass man besser schnell die Zelte aufbaut, weil es erst nach dem Aufbau Essen gibt.  

Nach der leckeren Käse-Lauch-Suppe wurden dann noch ein paar Kennenlernspiele gespielt und ein bisschen am Feuer gesessen.  

Nach einer recht kalten Nacht wurden wir mit dem Hänsel und Gretel Lied ganz sanft geweckt und nach der Morgenrunde gab es auch schon Frühstück. Wie sich herausstellte hatte Herr R. Alle Märchenfiguren verzaubert und keiner wusste mehr wer er denn wirklich sei. So haben die Pfadis sich in kleinen Gruppen auf den Weg gemacht, um in der Umgebung die richtigen Märchenzettel und die Märchengegenstände wiederzuholen. Dafür mussten diverse Spiele und Aufgaben bewältigt werden.  Nach einer Mittagspause wurden dann noch Feenköttel im Märchenwald gesammelt, um den Fluch von Herr R. Aufzulösen. Es wurden Fragen zu den am Morgen gesammelten Märchen gestellt und für jede richtige Antwort gab es Feenköttel. Unser Subcamp hat zwar nicht so super abgeschnitten, doch abends beim Campfire wurde der Fluch aufgelöst und die Märchenfiguren waren wieder sie selbst. Herr R. Wurde besiegt und so konnten wir gemeinsam unseren Sieg am Lagerfeuer mit Singen und Beisammensein feiern.  

In der Nacht hatte es sogar ein bisschen geschneit, sodass wir mit ganz viel Kraft in den Tag starten konnten. Nach einem gemeinsamen Gottesdienst in der neuen Kapelle wurden dann auch schon die Zelte wieder abgebaut und in den Hänger verladen. Der Platz und auch wir selber waren gar nicht so matschig wie erwartet. Nur durchgefroren waren Leiter und Kinder. Wir alle freuten uns auf zu Hause und dank Arndts und Timos Hilfe mussten wir noch nicht einmal die Zelte im Gruppenraum aufhängen, als wir nach der Busreise wieder in Delrath ankamen. Nur um das Putzen sind wir nicht drum herum gekommen. Wir alle hatten sehr viel Spaß und sind aufs nächste Mal gespannt!